Hinweise zur Kommunikation per E-Mail

Hier ein paar Hinweise und Regeln, die Sie bei der Kommunikation per E-Mail beachten sollten:

Sie können alle einfachen Schreiben und Anträge (z. B. Änderungsantrag zum Steuerbescheid, Anfrage nach dem Bearbeitungsstand, Fristverlängerungsantrag) oder auch Einsprüche gegen Steuerbescheide per E-Mail an Ihr Finanzamt senden. Beachten Sie jedoch, dass das Zustellungsrisiko, insbesondere bei fristwahrenden Schreiben, bei Ihnen liegt.

Nicht zulässig per E-Mail ist die Übersendung von Anträgen, Erklärungen und anderen Schriftstücken, wenn eine eigenhändige Unterschrift vom Gesetz vorgesehen ist. Dies ist z. B. der Fall bei Steuererklärungen, Lohnsteuer-Ermäßigungsanträgen, Abtretungsanzeigen oder wenn absolute Sicherheit über den Einsender bestehen muss (z. B. bei der Mitteilung einer Bankverbindung für Erstattungszwecke, der Erteilung einer Einzugsermächtigung oder der Befreiung vom Steuergeheimnis).

Steuererklärungen können Sie jedoch zu einem großen Teil schon über das ELSTER-Verfahren einreichen. Bitte beachten Sie in diesem Fall die dort genannten Hinweise oder das ebenfalls in Ihrem Finanzamt zu diesem Thema erhältliche Merkblatt.

Bei steuerlichen Fragen allgemeiner Art sollten Sie sich an unsere Info-Hotline wenden. Diese steht Ihnen Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr - 17.00 Uhr und Freitag von 8.00 Uhr - 13.00 Uhr unter der Rufnummer 0261/20179279 zur Verfügung. Eine Auswahl der am häufigsten gestellten Fragen finden Sie hier. Möglicherweise ist Ihre Frage dort schon beantwortet und Sie ersparen sich - aber auch Ihrem Finanzamt - Arbeit und Mühe.

Selbstverständlich können Sie sich aber auch an Ihr Finanzamt wenden. Ihr Finanzamt wird bemüht sein, Ihnen die erforderlichen Auskünfte in steuerlichen Angelegenheiten zu erteilen. Es darf Ihnen jedoch keine Beratung über den steuerlich besten Weg zu einem bestimmten Ziel geben oder Sie über alle gesetzlichen Möglichkeiten und Mittel aufklären. Diese Aufgabe ist den beratenden Berufen (Steuerberater, Steuerbevollmächtigte, Rechtsanwälte usw.) gesetzlich vorbehalten; insbesondere, wenn es um die künftige Gestaltung eines Sachverhaltes geht.

Datensicherheit und Verschlüsselung

E-Mails ähneln den Postkarten der Briefpost. Auch Unbefugte können Sie ggf. lesen. Ob Sie dem Finanzamt per E-Mail schreiben, liegt allein bei Ihnen.

Ihr Finanzamt kann Ihnen jedoch nur bei sehr allgemeinen Fragen per E-Mail antworten. Sie möchten sicherlich nicht, dass Unbefugte aus der Antwort Ihres Finanzamtes Einblick in Ihre steuerlichen Verhältnisse nehmen. Bitte haben Sie daher Verständnis dafür, dass eine ggf. erforderliche Antwort auf Ihre Fragen und Anträge weiterhin auf dem üblichen Weg (z.B. durch Telefonanruf oder Briefpost) erfolgen muss.

Bitte geben Sie daher immer Ihre Steuernummer, und möglichst auch Ihre Telefonnummer und Anschrift an und beachten Sie nachfolgende Hinweise

Eine verschlüsselte E-Mail-Kommunikation ist derzeit mit den Finanzämtern nicht möglich.

Selbstverständlich wird auch in der Steuerverwaltung an der Einführung von Verschlüsselung und elektronischer Signatur gearbeitet, um einen sicheren E-Mail-Verkehr künftig gewährleisten zu könne

Dateiformate und Anlagen

Folgende Dateien werden akzeptiert:

  • Acrobat Reader ab Version 5.0 bis Version 9.0 (.pdf)
  • Rich Text Format (.rtf)
  • Microsoft Word -03 (.doc)
  • Microsoft Excel -03 (.xls)
  • Tagged Image Format (.tif)
  • Joint Photographic Experts Group (.jpeg, .jpg)

Eine E-Mail kann nur bis zur maximalen Größe von 10 MB empfangen werden.

Weitere Formate sind nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Empfängers zulässig. In allen zulässigen Formaten dürfen keine automatischen Abläufe oder Programmierungen (sog. Makros) verwendet werden.

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