Jobs und Karriere

Jobs und Karriere

Jobs und Karriere

Andy Schmitz, 28 Jahre

                   *Ausbildungsjahrgang
                        2008 - 2010
                  *Studienjahrgang
                        2013 - 2016
                  *Ausbildungsfinanzamt
                       Trier / Wittlich

1) Darum habe ich mich für die berufliche Zukunft in der Steuerverwaltung Rheinland-Pfalz entschieden: 

Trotz meiner noch jungen Jahre habe ich in der Steuerverwaltung Rheinland-Pfalz schon viel erlebt. Nach meinem Realschulabschluss war für mich klar, dass ich eine Ausbildung beginnen möchte. Durch einen Tipp der Berufsberaterin der Agentur für Arbeit wurde ich auf die Ausbildung beim Finanzamt aufmerksam. Nach meiner Ausbildung habe ich ziemlich schnell festgestellt, dass ich mich weiterbilden möchte. So habe ich mich zunächst für das Fachabitur an der Abendschule angemeldet, um mir danach die Möglichkeit eines Studiums zu eröffnen.
 

2) So habe ich den Studienplatz bekommen: 

Die Steuerverwaltung Rheinland-Pfalz bietet den Nachwuchskräften im 2. Einstiegsamt die Möglichkeit des echten oder des unechten Aufstiegs. Dies bedeutet, dass man das dreijährige duale Studium zum Diplom Finanzwirt (FH) im Anschluss an die zweijährige Ausbildung zum Finanzwirt absolviert. Nach dem Vorstellungsgespräch im Landesamt für Steuern in Koblenz erhielt ich einen Tag später meine Zusage zum Aufstieg. Mit dem Aufstieg ist stets ein Wechsel des Ausbildungsfinanzamts verbunden. Dieser Wechsel bringt meiner Meinung nach große Vorteile mit sich, da man viele neue Gesichter kennenlernt und von den Kolleginnen und Kollegen als Student und nicht als ehemaliger Auszubildender wahrgenommen wird.
 

3) Erfahrungen, die ich während meiner Ausbildung und meines Studiums gesammelt habe: 

Zwischen der Ausbildung und dem Studium gibt es einen großen Unterschied. Wird man in der Ausbildung, insbesondere während der fachtheoretischen Ausbildungsabschnitte an der Landesfinanzschule, umfassend betreut und „an die Hand genommen“, ist man während des Studiums, besonders im Selbststudium am Nachmittag, eher für sich selbst verantwortlich. Dies ist meiner Meinung nach auch sehr gut, da die Auszubildenden meist deutlich jünger sind als die Studierenden und beim Einstieg in die berufliche Zukunft etwas mehr Unterstützung benötigen. Ich selbst habe von der Ausbildung und auch von der anschließenden Arbeit im Finanzamt während des Studiums enorm profitiert. Neben den fachlichen Vorkenntnissen wusste ich einfach schon, was auf mich zukommen wird. Als „Aufsteiger“ fungiert man des Öfteren als Ansprechpartner für die Kolleginnen und Kollegen. Meine Erfahrungen auf diese Weise weiterzugeben, fand ich toll. 
 

4) Das bietet mir meine berufliche Zukunft: 

Ich bin froh darüber, dass mir die Möglichkeit des Aufstiegs geboten wurde und ich mich für diesen Schritt entschieden habe. Das duale Studium war für mich als Aufsteiger sehr fordernd, denn man bekommt ein außerordentlich umfangreiches Fachwissen vermittelt. Am Ende des Studiums kann man aber zweifelsohne sagen, dass man im Steuerrecht bestens ausgebildet wurde und für die berufliche Zukunft gut gerüstet ist. Nach gut drei Jahren Sachbearbeitertätigkeit im Innendienst bin ich in die Betriebsprüfung gewechselt. Ich würde behaupten, dass ich nun da angekommen bin, wo ich mich wohlfühle. 
 

5) Meine Tipps für interessierte Schülerinnen und Schüler: 

Die Möglichkeit des Aufstiegs ist insbesondere für alle Schülerinnen und Schüler interessant, die sich nach der Schule nicht sicher sind, ob sie eine Ausbildung oder ein Studium beginnen möchten. Die Steuerverwaltung Rheinland-Pfalz bietet guten Auszubildenden die Möglichkeit, das duale Studium nach erfolgreicher Ausbildung zu absolvieren. Sollte man sich für diesen Weg entscheiden, benötigt man zwar etwas mehr Zeit, sammelt jedoch zahlreiche wichtige Erfahrungen, von denen man während des dualen Studiums profitieren wird. Rückblickend würde ich sagen, dass ich den von mir eingeschlagenen Weg heute nochmals in der gleichen Art und Weise gehen würde.

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