Jobs und Karriere

Jobs und Karriere

Jobs und Karriere

Elisabeth Setz, 27 Jahre

                   *Studienjahrgang
                        2013 – 2016
                  *Ausbildungsfinanzamt
                        Mainz

1) Darum habe ich mich für das duale Studium in der Steuerverwaltung Rheinland-Pfalz entschieden: 

Nach dem Abitur habe ich mich für einen Studiengang an einer Universität eingeschrieben. Ich konnte jedoch relativ schnell für mich feststellen, dass mir der Praxisbezug fehlte und es für mich nicht vorstellbar war, bis auf das eine oder andere Praktikum in den Semesterferien, die nächsten Jahre das erlernte Wissen nicht aktiv anwenden zu können. Das duale Studium zur Diplom-Finanzwirtin (FH) in der Steuerverwaltung Rheinland-Pfalz hat mich insbesondere aufgrund des stetigen Wechsels zwischen Theorie und Praxis überzeugt.


2) So habe ich den Studienplatz bekommen: 

Nachdem ich mich im Internet umfassend über das duale Studium in der Steuerverwaltung Rheinland-Pfalz informiert hatte, konnte ich mich über das Online-Bewerbungsportal ganz einfach bewerben. Das Vorstellungsgespräch fand anschließend im Landesamt für Steuern in Koblenz statt. Hierbei erinnere ich mich gerne an die freundliche Atmosphäre zurück. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass man am nächsten Tag bereits über das Ergebnis des Vorstellungsgesprächs informiert wurde.
 

3) Erfahrungen, die ich während meines Studiums gesammelt habe: 

Auch an dieser Stelle bietet sich der Vergleich zu meinen Erfahrungen aus dem Studium an einer „normalen“ Universität an. Damals saß ich mit mehreren einhundert Kommilitonen in einem riesigen Audimax. An der Hochschule für Finanzen ist man einem Klassenverbund mit ca. 35 Studierenden zugeordnet, was ein deutlich angenehmeres Lernumfeld bietet. Direkte Nachfragen an den Dozenten bzw. die Dozentin sind gar kein Problem. Durch den vorgegebenen Stundenplan muss man sich nicht selbst um die Kurs- und Klausurbelegung kümmern, wodurch man sich ausschließlich auf das Lernen konzentrieren kann. Durch den stetigen Wechsel zwischen Theorie und Praxis kann man sein Wissen unmittelbar an echten Steuerfällen anwenden. Während der berufspraktischen Phasen wird man auch schon im Außendienst eingesetzt, was ich besonders spannend fand. Zum Abschluss des dualen Studiengangs übernimmt man im Rahmen der selbstständigen Sachbearbeitertätigkeit eigenständig ein Team und kann vorab Erfahrungen in diesem Bereich sammeln. Insgesamt habe ich mich nach den drei Jahren Studium für meine berufliche Tätigkeit sehr gut vorbereitet gefühlt. Im vergangenen Kalenderjahr erfolgte meine Ernennung zur Beamtin auf Lebenszeit. Auch dieser Aspekt der Jobsicherheit war mir für meine berufliche Zukunft sehr wichtig.


4) Das bietet mir meine berufliche Zukunft: 

Nach dem dualen Studium beim Finanzamt Mainz wurde ich auf eigenen Wunsch zum Finanzamt Trier versetzt. Dort bin ich aktuell als Sachbearbeiterin des Ausbildungsbezirks eingesetzt und begleite die Auszubildenden und Studierenden während der berufspraktischen Phasen im Finanzamt. Die Möglichkeit, meine eigenen Erfahrungen in die tägliche Arbeit einzubringen und den Anwärtern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, finde ich total spannend. Außerdem sind die Entwicklungsmöglichkeiten im 3. Einstiegsamt sehr vielseitig und die Steuerverwaltung bietet mir dadurch eine attraktive berufliche Zukunft. 
 

5) Meine Tipps für interessierte Schülerinnen und Schüler 

Das duale Studium ist insbesondere für alle Schülerinnen und Schüler interessant, die mit einem starken Praxisbezug studieren möchten. Durch meine Erfahrungen im Bereich der Ausbildung würde ich ein Praktikum in der Steuerverwaltung empfehlen, da man in kurzer Zeit einen umfassenden Eindruck vom Tätigkeitsfeld eines Finanzbeamten gewinnt und zahlreiche Einblicke in dessen Berufsalltag erhält.

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