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Solidaritätszuschlag

Wegfall für den Großteil der Bevölkerung

Seit Beginn des Jahres 2021 gilt für den Solidaritätszuschlag eine neue, höhere Freigrenze für einkommensteuerpflichtige Personen: Die Freigrenze beträgt 16.956 Euro bzw. 33.912 Euro für zusammen veranlagte Ehepaare und eingetragene Lebensgemeinschaften.
Das bedeutet, dass rund 90 Prozent der Bürgerinnen und Bürger, die Lohn- und Einkommensteuer zahlen, ab diesem Jahr vollständig von der Zahlung des Solidaritätszuschlags (Soli) befreit sind.

Wer wissen möchte, wie sich dies auf die persönlichen Einkommensverhältnisse auswirkt, kann das mit Hilfe des „Soli-Rechners“ des Bundesfinanzministeriums ausrechnen:
https://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Themen/Schlaglichter/Solidaritaetszuschlag/Solidaritaetszuschlag.html

Steuer-Vorauszahlungen und Solidaritätszuschlag: Zu viel gezahlter Soli wird automatisch korrigiert
Bei Bürgerinnen und Bürgern, für die Steuer-Vorauszahlungen für das Jahr 2021 festgesetzt wurden, kann es in einigen Fällen in der Übergangszeit von der alten zur neuen Regelung und der damit verbundenen neuen Freigrenze dazu gekommen sein, dass der Solidaritätszuschlag fälschlicherweise noch erhoben wurde.

Die Betroffenen müssen selbst nicht tätig werden. Die rheinland-pfälzischen Finanzämter prüfen derzeit alle Fälle mit Vorauszahlungen auf die korrekte Anpassung des Solidaritätszuschlags. Erforderliche Korrekturen werden auch rückwirkend von Amts wegen vorgenommen. Betroffene erhalten automatisch einen neuen, korrigierten Vorauszahlungsbescheid.

 

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